
Die Vorständlerinnen der AsF Ostalb
Die AsF, die im Ostalbkreis 313 Mitglieder hat, setzte am 29.4.2006 auf einem workshop in Aalen optimistische Signale für einen politischen Neubeginn.
Schluss mit der Depression - wir tun etwas!

Die AsF, die im Ostalbkreis 313 Mitglieder hat, setzte am 29.4.2006 auf einem workshop in Aalen optimistische Signale für einen politischen Neubeginn.
Schluss mit der Depression - wir tun etwas!
Peinlich? Zwei Prozent weniger sind doch sehr achtbar im schwarzen Erbland. Ach so, es geht leider nicht um die Stimmen bei der kommenden Landtagswahl, sondern um die Frage, wie viele Frauen sich für die SPD zur Wahl stellen (dürfen).
In 42 Wahlkreisen sind die Kandidatinnen und Kandidaten - Stand 02. Juli - benannt.
Darunter sind sage und schreibe sieben Frauen!
Das entspricht einem Anteil von 16,7%, womit die SPD den bisher unangefochtenen Spitzenreiter in dieser traurigen Rangliste locker unterbietet.
18,8% der amtierenden CDU-Abgeordneten sind weiblich, die SPD hat mit mageren 23,7% schon bisher einen geringeren Frauenanteil als FDP und Grüne zu bieten. Und jetzt soll dieser Anteil ins Bodenlose sinken?
Da frage ich mich schon: Wie wollen wir die Bedürfnisse der Wählerinnen angemessen vertreten?
Wie wollen wir glaubwürdig darstellen, dass wir eine moderne Partei sind, die die im Grundgesetz verankerte Gleichberechtigung von Mann und Frau auch lebt? Eine Partei, die auf Beteiligung setzt und Angebote an alle Menschen macht. Eine Partei,die sich für Gerechtigkeit stark macht und gegen die Benachteiligung von Frauen kämpft.
Aber nicht nur die Glaubwürdigkeit leidet, wenn wir unsere Frauen zwar ehrenamtlich schaffen lassen, aber von den Ämtern fernhalten. Auch strategisch können wir uns nicht leisten, der Hälfte der Wahlberechtigten im Land erst einmal einen Dämpfer zu versetzen.
Ich erwarte von meiner SPD und ganz besonders von uns Frauen, dass wir diese fatale Entwicklung nicht einfach achselzuckend hinnehmen.
In diesem Sinne bitte ich euch: Geht zu den noch ausstehenden Nominierungskonferenzen und korrigiert das bisherige Ergebnis. Es stehen gute Kandidatinnen zur Wahl.
Mit euren Stimmen könnt ihr verhindern, dass die SPD in Baden-Württemberg mit ihren Nominierungen ein peinliches Signal aussendet.
Ihr habt es selbst in der Hand!
Eure
Claudia Sünder
Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen
Veröffentlicht am 06.07.2010
Die AsF Ostalb begrüßt den Beschluss des SPD-Bundesvorstands vom 19.04.2010, Alleinerziehende in Zukunft besser zu unterstützen.
Der Vorstand erklärte: Familie ist dort, wo Menschen dauerhaft Verantwortung füreinander übernehmen. Keine andere Familienform hat in den letzten Jahrzehnten in unserer Gesellschaft so an Bedeutung gewonnen wie die Ein-Elternteil-Familie. Der Anteil der Alleinerziehenden unter den Familien hat sich in den letzten 30 Jahren verdoppelt. Die 1,6 Millionen Alleinerziehenden in Deutschland machen fast ein Fünftel aller Familien aus, in Ostdeutschland beträgt ihr Anteil sogar mehr als ein Viertel. 2,2 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre leben in Alleinerziehenden-Haushalten – in der überwiegenden Mehrheit bei ihren Müttern: 90 Prozent der Alleinerziehenden sind Frauen.
Veröffentlicht am 13.05.2010
Anlässlich der Vorstellung des Lohnfeststellungsverfahrens "eg-Check" (Entgeltgleichheits-Check) erklärt die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (AsF), Elke Ferner, MdB:
23 % weniger Entgelt für Frauen sind ein Skandal! Die Bundesregierung muss endlich die rechtlichen Grundlagen schaffen, um Lohndiskriminierung wirksam bekämpfen zu können. Das fordert auch die EU, die Deutschland bereits angemahnt hat.
Um Entgeltdiskriminierung zu beseitigen, brauchen wir ein gesetzlich verankertes Gesamtkonzept: Hierzu gehören neben einem Entgeltgleichheitsgesetz ein wirksames und rechtlich verbindliches Prüfverfahren für Unternehmen, um versteckte Lohndiskriminierung feststellen zu können.
Veröffentlicht am 31.03.2010
Die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), Christine Lüders, fordert anonymisierte Lebensläufe in Bewerbungsverfahren. „Ich möchte Lebensläufe, auf denen weder ein Foto zu sehen ist, noch Name, Adresse, Geburtsdatum oder Familienstand erkennbar sind. So erreichen wir mehr Chancengleichheit in Bewerbungsverfahren“, sagte Lüders am Montag in Berlin.
Veröffentlicht am 31.03.2010
Zu den Ankündigungen der Deutschen Telekom, eine Frauenquote für ihre Führung zu beschließen, erklärt die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (AsF), Elke Ferner, MdB:
Ich begrüße die Ankündigung der Deutschen Telekom, bis 2015 eine Frauenquote von 30 Prozent für Frauen in Führungspositionen weltweit einzuführen. In diesem Fall hat ein großes Unternehmen mehr begriffen als die Frauenministerin Schröder, die noch immer vor gesetzlichen Regelungen warnt. Sie hält weiterhin freiwillige Lösungen für wirksamer.
Veröffentlicht am 19.03.2010